GC-ECD-Analyse
Die Gaschromatographie mit Elektroneneinfangdetektor (GC-ECD) wird zur Detektion elektronegativer chemischer Spezies in verschwindend geringen Konzentrationen eingesetzt. Sie wird häufig zum Nachweis schädlicher chlorhaltiger Verbindungen in Wasser und anderen Umweltproben verwendet.

Wofür wird die GC-ECD-Analyse verwendet?
Die GC-ECD kann elektronegative chemische Verbindungen, insbesondere Halogene, Organohalogenide und stickstoffhaltige Verbindungen, mit extrem hoher Empfindlichkeit nachweisen und messen. Dies ermöglicht Anwendungsmöglichkeiten der GC-ECD in der Umwelt- und Lebensmittelanalytik, wo es zum Screening von Proben auf organochlorierte Pestizide und hochgefährliche polychlorierte Biphenyle (PCB) eingesetzt wird.
Wie funktioniert der Elektroneneinfangdetektor?
Bei der GC-ECD-Analyse trennt eine Gaschromatographie-Säule die Probe in ihre einzelnen Bestandteile auf, die dann durch den Elektroneneinfangdetektor geleitet werden. Der Detektor verwendet einen radioaktiven Betapartikelemitter und ein Trägergas. Das radioaktive Isotop setzt Elektronen frei, die mit dem Trägergas kollidieren und dadurch weitere Elektronen freisetzen. Dies erzeugt einen Strom, der vom Detektor gemessen wird.
Verschiedene chemische Spezies absorbieren die freien Elektronen in unterschiedlichem Maße, was zu einem Abfall des Stroms führt. Der beobachtete Abfall kann verwendet werden, um zu bestimmen, welche Verbindungen vorhanden sind und in welchen Konzentrationen.
GC-ECD vs. GC-FID
Der bei der GC-FID-Analyse verwendete Flammenionisationsdetektor ist deutlich weniger selektiv als der ECD und kann daher zum Nachweis einer größeren Vielfalt organischer Verbindungen eingesetzt werden. Während die hohe Selektivität der GC-ECD die Anwendungen auf ein begrenzteres Spektrum von Verbindungen beschränkt, kann sie bis zu 1.000-mal empfindlicher sein als die GC-FID und Verbindungen somit in weitaus geringeren Konzentrationen nachweisen.
Passende Probenmatrizen
- Wasser, Luft & Boden
- Pflanzenmaterial
- Lebensmittelprodukte
Ideale Anwendungen der GC-ECD
- Nachweis von Organohalogenverbindungen
- PCB-Tests
- Bestimmung von Pestizidkonzentrationen
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Häufig gestellte Fragen
Die GC-ECD ist eine hochempfindliche Methode zum Nachweis bestimmter schädlicher Schadstoffe wie PCB und organochlorierte Pestizide.
Der Elektroneneinfangdetektor ist hochselektiv für elektronegative Verbindungen und kann andere Analyten nicht nachweisen.
Measurlabs bietet eine Vielzahl von Laboranalysen für Produktentwickler und Qualitätsmanager an. Einige der Analysen führen wir in unserem eigenen Labor durch, die meisten lagern wir jedoch an sorgfältig ausgewählte Partnerlabore aus. Auf diese Weise können wir jede Probe an das am besten geeignete Labor senden und unseren Kunden hochwertige Analysen mit mehr als tausend verschiedenen Methoden anbieten.
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